Notice: See the english version of this article here: [click me!] Seit ich mein T420s habe, warten mein R500 und X200 auf neue Besitzer. Bei letzterem habe ich kürzlich einen kleinen Display-Schaden entdeckt. Bei heruntergedimmter Helligkeit ist das Display sehr schlecht ausgeleuchtet und piepst auch recht hochfrequent. Ein Arbeiten in leisen und dunklen Umgebungen wird dadurch nahezu unmöglich gemacht. Das Ganze sieht wie folgt aus:
Bei gedimmten Display ist folgende harmonische Symphonie wahrnehmbar: Hochfrequentes Piepsen (verstärkt) Nunja, zum Glück hat mein Gerät noch Garantie und so entschloss ich mich dazu, das Gerät einzuschicken, bevor ich es verkaufe. Und das war der Beginn einer langen Geschichte..
20.08.2012 | Ich habe die Lenovo-Hotline angerufen und mein Problem geschildert. Ein Support-Ticket wurde eröffnet und man bat mich, das Thinkpad für die Abholung durch UPS vorzubereiten. |
22.08.2012 | UPS hat das Gerät abgeholt |
27.08.2012 | Ein Support-Techniker hat mich angerufen und mir mitgeteilt, es könne kein Fehler gefunden werden. Ich erklärte ihm nochmals das Problem und bat ihn, mich erneut anzurufen, wenn der Techniker das Gerät vor sich hat, damit er es nicht einfach zurückschickt. Ich musste den Fachbegriff “Helligkeit” buchstabieren, da die Deutschkenntnisse des Mitarbeiters nach eigener Angabe “nicht so gut” sind. |
29.08.2012 | UPS übergab mir ein Paket. Der Techniker hat das Gerät einfach zurückgeschickt. |
30.08.2012 | Ich habe die Lenovo-Hotline erneut angerufen gefragt, warum mein Gerät einfach zurückgeschickt wurde. Man konnte mir nicht antworten und bat mich um eine erneute Fehlerbeschreibung und einige Fotos, die den angeblichen Schaden zeigen. Ich habe diese Informationen in englisch und deutsch zugeschickt. |
02.09.2012 | Man bat mich erneut um Vorbereitung für die Abholung durch UPS. |
04.09.2012 | UPS hat mein Thinkpad abgeholt. |
13.09.2012 | Ich habe eine Sendung von UPS erhalten. Lenovo hat mein Thinkpad wieder ohne Rücksprache und Information zurückgeschickt. Ich habe während des ganzen Vorgangs nicht einmal eine Status-Mail erhalten. |
14.09.2012 | Verständlicherweise verärgert habe ich erneut die Lenovo-Hotline angerufen und wollte mit einem Manager, Vorgesetzten oder Ansprechpartner für Kundenzufriedenheit oder Beschwerdenmanagement sprechen. Man wollte mir erzählen, die Support-Abteillung verfügt über keine Vorgesetzten, Manager oder andere Ansprechpartner für Beschwerden. Ich fragte nach einer Mail-Adresse für Beschwerden und man gab mir frech erneut die Mail-Adresse des Supports. Ich 5 Minuten lang “gegoogelt” und fand gleich drei Beschwerde-Adressen. Ich habe eine lange Mail an diese Adressen geschrieben:
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17.09.2012 | Das Beschwerdenmanagement-Team schrieb mir, dass man sich um mein Anliegen kümmert und entschuldigte sich vorab für die Unannehmlichkeiten. |
19.09.2012 | Das Beschwerdenmanagement-Team bat mich um eine erneute Fehlerbeschreibung (wie oft denn noch?!). Auf meinen Fotos war ein Ubuntu und kein Windows zu sehen, weil ich die Festplatte meines X200 bereits für mein neues T420s in Verwendung habe. Offensichtlich wollte man mir da einen Strick draus drehen und teilte mir mit, dass Ubuntu nicht supportet wird. Dass das verwendete Betriebssystem überhaupt nichts mit dem Fehler zu tun hat, hat man hier nicht gesehen.. |
26.09.2012 | Ich erkundigte mich nach dem Fortschritt meines Falls, da ich seit einer Woche nichts mehr von Lenovo gehört habe. |
27.09.2012 | Lenovo teilte mir mit, dass die Bearbeitung dauert, weil man ein Beschwerde-Ticket eröffnen muss (ich dachte, das wäre bereits geschehen?). Der zuständige Bearbeiter wird mich kontaktieren, versicherte man mir. |
02.10.2012 | Anscheinend hat ein Lenovo-Techniker versucht mich anzurufen – zumindest stimmt die Vor- und Durchwahl. Leider war ich nicht am Platz und konnte das Telefonat nicht annehmen. Lenovo hat mir leider nicht auf die Mailbox gesprochen oder eine Mail gesendet. |
04.10.2012 | Lenovo hat einen neuen Support-Fall eröffnet, wie mir eine Mitarbeiterin am Telefon mitteilt. Man möchte jetzt, dass ich die Fallnummern von den vorherigen beiden Fällen sowie Fotos des Display-Schadens im BIOS (und nicht unter Windows oder Linux) zusende. Ich fertigte auch diese Fotos an und nahm das Piepsen des Bildschirms auf – das ganze geht per Mail an Lenovo:
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13.10.2012 | Lenovo hat sich seit meiner letzten Mail vor fast 10 Tagen noch nicht gemeldet. Für mich ist unklar, ob der Schaden in diesem Jahrtausend noch behoben wird. Ich habe also eine Mail geschrieben…
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15.10.2012 | Lenovo hat mich früh morgens angerufen. Ich nehme mein Handy die letzten Wochen überall mit hin – diesmal war ich leider zu spät und habe die drei Klingelzeichen verpasst. |
18.10.2012 | Lenovo hat mich seit dem 15.10 nicht mehr angerufen und mir auch keine Mail geschrieben. Ich habe also weiteres per Mail an das Beschwerdenmanagement gewendet:
Einige Stunden später habe ich eine Mail erhalten, in der man mir mitteilt, dass ein Beschwerdenfall für mich eröffnet würde (der wievielte jetzt?). Die Kollegen vom Beschwerdenteam werden sich mit mir in Kontakt setzen, sagte man mir – ich bin gespannt wie ein Flitzebogen… Abends veröffentlichte ich diesen Blog-Artikel und promotete ihn auf Twitter:
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19.10.2012 | Seit gestern haben rund 140 Leute diesen Blog-Artikel gelesen. Lenovo entschuldigte sich per Mail für die Unannehmlichkeiten und versprach mir 2 Monate zusätzliche Garantielaufzeit. Das ist – meiner Meinung nach – das Mindeste, was Lenovo machen kann. |
22.10.2012 | Der Beschwerdenmanagement-Team informierte mich darüber, dass mich demnächst jemand kontaktieren sollte (in der Tat!):
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23.10.2012 | Lenovo hat versucht mich “anzurufen” (wenn man das so nennen kann). Mein Handy lag direkt neben mir auf dem Tisch, hat aber nur exakt einmal(!) geklingelt – da war ich natürlich wieder mal zu langsam… Das Ganze passierte später noch einmal – ich schrieb also eine Mail:
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26.10.2012 | Lenovo hat mich angerufen und mitgeteilt, dass das Notebook wieder abgeholt werden wird. Darüber hinaus sagte man, man habe mir zahlreiche Mails geschickt, auf die ich nicht reagiert habe – es stellt sich heraus, dass meine Mail-Adresse falsch aufgeschrieben wurde. Ich verstehe nicht, warum diese Nachfrage nicht früher gekommen ist – das hätte doch nach der ersten Fehlermeldung klar sein müssen? Ein UPS-Link, über welchen ich die Abholung buchen kann, werde mir per Mail geschickt, versicherte man – die Mail ist bis abends noch nicht eingetroffen. Da ich vermutete, dass mal wieder die Mail nicht stimmt, schickte ich eine Mail an Lenovo:
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29.10.2012 | Ich erhalte eine Mail, die besagt, dass meine Mail-Adresse in der Datenbank aktualisiert wurde – man würde mir darüber hinaus den Link nochmal zusenden:
Einige Stunden später konnte ich die Abholung für den nächsten Tag über UPS buchen. |
30.10.2012 | UPS hat mein Notebook abgeholt. |
01.11.2012 | Laut Lenovo Reparaturtracking wird am Notebook herumgeschraubt:
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05.11.2012 | Laut Lenovo Reparaturtracking wird am Notebook herumgeschraubt:
Die englische Version der Trackingseite verrät aber etwas grundlegend anderes:
“In Progress” und “On Hold” sind zwei verschiedene Dinge – ich schreibe also eine E-Mail an Lenovo:
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06.11.2012 | Jemand vom Lenovo Call Center hat mich angerufen und mich nach einer weiteren Fehlerbeschreibung für den Techniker gefragt. Darüber hinaus wurden angeblich mehrere Mails an mich verschickt, ich habe keine einzige erhalten. Das bedeutet, meine Anfrage zur Änderung meiner Mail-Adresse wurde gekonnt ignoriert. Ich bin wirklich mehr als verärgert darüber, wie man mich hier verarscht. Ich schreibe eine Mail an Lenovo:
Später erhalte ich eine Antwort von Lenovo:
Ich antworte:
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14.11.2012 | Laut Lenovo Reparatur-Tracking ist das Gerät repariert worden und wird zurückgeschickt:
Später erhalte ich eine UPS-Trackingnummer. Ich werde mir das Gerät genau anschauen, wenn es hier ist… |
15.11.2012 | Ich nehme das Paket in Empfang und lese einen beigefügten Bericht, der besagt, dass das Display gewechselt wurde. Leider scheint dem nicht so zu sein – das Problem besteht weiterhin.Ich suche nach alternativen Lenovo-Servicewerkstätten – es ist mir zu blöd, mich mit dem Support von Lenovo herumzuärgern.. |
22.11.2012 | Ich schreibe Lenovo:
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26.11.2012 | Anscheinend ist es für Lenovo einfacher, gleich das ganze Gerät zu tauschen:
Meine Antwort:
Antwort von Lenovo:
Ich sende das Bild zu. |
03.12.2012 | Ich erkundige mich nach dem aktuellen Stand der Reparatur:
Später erhalte ich eine Antwort:
Ich antworte:
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10.12.2012 | Ich habe immer noch keine Antwort von Lenovo bekommen und schreibe daher mal wieder eine Mail…
Später erhalte ich gleich zwei Mails – eine von Lenovo…
…und eine von MKCL:
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11.12.2012 | MKCL kontaktiert mich und teilt mir mit, dass ein X200 nicht mehr neu zu beschaffen ist und bietet mir stattdessen ein neues ThinkPad X230 2324-62G mit folgenden Eckdaten an:
Da muss ich natürlich nicht lange überlegen und sage zu. 🙂 Später erhalte ich eine Abholungsinformation von DHL – morgen wird das defekte Gerät abgeholt. Hoffentlich wird das Gerät nicht verschrottet – wäre sehr schade, da eigentlich nur ein 50 EUR-Bauteil defekt ist. |
11.12.2012 | Das neue X230 wurde durch MKCL bestellt. |
12.12.2012 | DHL holt das X200 ab. |
18.12.2012 | Das X200 ist bei MKCL angekommen. |
21.12.2012 | Das neue X230 wurde verschickt. |
28.12.2012 | Das X230 ist bei mir eingetroffen. Alle Details zum neuen Gerät finden sich hier: [klick mich!] |
Fazit
Ich glaube, dieser Service-Fall war mit Abstand der extremste, den ich je erlebt habe. Fest im Glauben, dass mein Schaden nur ein kleines Problem ist, habe ich den Support kontaktiert. Doch dieser hat mich nicht verstanden oder wollte mich nicht verstehen. Man hat mir unzählige Male die gleichen Fragen gestellt – offensichtlich funktioniert die Kundendokumentation bei Lenovo suboptimal. Doch das war noch nicht genug – meine berechtigten Einwände wurden ignoriert, ein defektes Gerät wurde mehrfach unrepariert zurückgeschickt. Reparaturen haben nie stattgefunden, auch, wenn das auf Papier so angegeben wurde. Glücklicherweise wurde meine monatelange Hartnäckigkeit letztendlich mit einem kostenfreien Ersatzgerät belohnt. Es ist für mich mehr als unverständlich, wieso ein renomierter Notebook-Fabrikant so mit Kunden umgeht. Ich war bisher ein sehr zufriedener Lenovo-Kunde – doch das hat sich nun geändert. Für mich ist klar – ohne Vor-Ort-Support wird es für mich definitiv kein Thinkpad mehr geben. In den Hotlines arbeiten offensichtlich Leute mit wenig Einfühlvermögen und beruflichem Enthusiasmus – und was passiert, wenn man einen kompletten Service-Fall in die Verantwortung solcher Mitarbeiter gibt, habe ich jetzt erfahren dürfen. Den Erfahrungen zahlreicher Berichte in Thinkpad-Foren zufolge, soll der Vor-Ort-Support um einiges besser sein. Ich persönlich hoffe, nie wieder den Support zu benötigen. Rückblickend auf die letzten 6 Jahre muss ich aber auch hinzufügen, dass das der zweite Fall war, den ich überhaupt eröffnen musste. Glücklicherweise war ich auf das beschädigte Notebook nicht angewiesen, da ich noch ein Ersatzgerät hatte – ich möchte gar nicht daran denken, wie es gewesen wäre, 5 Monate auf mein Hauptnotebook zu verzichten.. Ursprüglich hatte ich geplant, das reparierte X200 zu verkaufen. Das X230 verbleibt jetzt in meinem Besitz – für den Fall der Fälle, dass mein T420s mal defekt ist und ich wieder monatelang warten darf..
[…] Hinweis: Die deutsche Version des Artikels gibt es hier: [klick mich!] […]
Ich weiss jetzt warum ich die ca. 80€ für Vor Ort Support ausgegeben habe. Einmal hatte er ein falsches Ersatzteil dabei (Motherboard, defekt war aber nur ein Kabel), der Techniker hat dann das passende Teil bestellt und war 2 Tage später wieder da.
War nichts kritisches, ich hatte nur keinen Ton mehr.
Hallo Jens!
Vor-Ort-Service ist definitiv deutlich angenehmer, als ständig sein Gerät verpacken und verschicken zu müssen. Das war für mich auch die Lektion daraus: beim nächsten Mal (wenn es wieder ein Thinkpad wird) wird VOS dazugekauft – der Aufpreis lohnt sich, wenn man den Faktor “Ärger” gegenrechnet. Bei Lenovo ist es anscheinend keine Seltenheit, Kunden so zu verärgern – in Foren und auf Twitter liest man von ähnlichen Stories: [klick mich!]
Mal schauen, wann und wie meine Geschichte ausgeht.
Beste Grüße,
Christian!
Aber du bist dir sicher, dass du nicht einfach nur ein Tiefschläfer bist? =p
Definitiv – auch, wenn das Telefon neben mir liegt, habe ich ja keine Chance, das Gespräch anzunehmen (siehe letztes Update). 😉
Trollen die dich vielleicht einfach?
Die sitzen sicher lachend im Office: “Haha – der hat uns schon wieder verpasst – trololol lololl ohhoho!”
http://www.youtube.com/watch?v=_wHYPsBCSjU
Irgendwie tust du mir leid.
[…] Da hat sich Lenovo wohl etwas erlaubt. Traurige Geschichte. Armer Kunde. This entry was posted in Allgemein by Cookiekiller. Bookmark the permalink. […]
Aber unter Windows haben sie ja schon irgendwie gefixt. Sollte man vielleicht erwähnen.
Vielleicht tröstet dich das ein bisschen:
http://www.dominik-schwarz.net/telekom-kuendigen/
=D
Grandioser Bericht. Ein weiteres Beispiel für schlechten Service. 😀
[…] Mitte dieses Jahres hatte ich entdeckte ich einen Display-Fehler an meinem X200. Ich schickte das Gerät ein, was der Beginn einer langen Geschichte war. Diese Geschichte fand heute verspätet (aber immerhin überhaupt noch) ihr Happy End. Lenovo hatte mir kulanterweise als Ersatz für den Display-Schaden, den man wohl nicht reparieren konnte, ein neues X230 2324-62G mit folgenden Eckdaten angeboten: […]
Hi,
ich habe übrigens genau das gleiche Problem. X200, mit piependen Display, wenn man die Helligkeit dimmt und ungleich ausgeleuchteten Bild, wenn auf niedrigstem Wert. Allerdings mit VOS, was aber nichts gebracht hat – waren drei mal da und mussten es dann einschicken zu Teleplan/Lenovo itself.
Dabei ist das Problem, muss man zugeben an der Stelle, gar nicht so trivial, als dass es mit einem Bauteilwechsel getan wäre. Bei mir wurde mittlerweile Display, Inverter, LCD Kabel, Mainboard, Lüfter und Base Cover getauscht. Hat alles nichts gebracht. Und das neue Display ist blaustichtig und hat nen Grauschleier vor Allem…Hier scheint es ein absurdes Komponentenzusammenspiel zu geben, was dieses Piepen verursacht.
Nachdem Lenovo wir dann das Thinkpad nach 5 Tagen zurücksandte, mit Reparaturbestätigung (hatte auch Angst, dass sie nichts finden – wieder Inverter getauscht). Machte ich’s an und… es fiepte. Dann habe ich die Sache auch eskaliert und mich bei Lenovo beschwert und relativ schnell kam ich in Kontakt mit Lenovo Slovakia und MKCL und warte nun auf eine Austauschmaschine… Was für eine, weiß ich nicht.
Bei mir dauert das ganze nun seit Anfang Dezember, wobei das alles noch OK ist. Über die Feiertage hatten wir verständigt, passiert nichts und sonst ging alles sehr schnell. Mal sehen wann der Austausch da ist…
Hallo grx!
Das ist ja sehr interessant, danke für deinen Beitrag. Im Netz konnte ich keine ähnlichen Berichte finden und dachte daher erst, es wäre kein serienspezifisches/bauteilspezifisches Folgeproblem. Anscheinend gibt es hier aber doch eine kuriose Konstellation, unter der das Problem zustande kommt – würde mich mal interessieren, wo genau die Problemursache liegt.
Ich drück dir die Daumen, dass Du möglichst schnell einen brauchbaren Ersatz bekommst – vermute mal stark, dass Du auch ein X230 erhalten wirst, da X201 und X220 bei MKCL – laut eigener Aussage – nicht mehr lieferbar sind.
Lass mal hören, was Du letztendlich bekommst hast.
Beste Grüße,
Christian.
Nabend,
habe mittlerweile die Auskunft erhalten. Es ist im Prinzip das Gleiche wie du, allerdings 3210er i5. ‘Ne 500er 7200er HD. Ich werd mich mal nicht beschweren 😉 Ach ja und beleuchtetes Keyboard. Stört mich gar nicht, wobei die glatter sein sollen als die unbeleuchteten, vielleicht nicht so schön. Schaun wir mal. Am Montag wird mein X200 abgeholt, das neue ist von Lenovo schon bestellt.
Weisst du noch wie die Konfiguration deines X200 war?
Ich habe nen T9550 drin, ansonsten aber alles Standard. kein UMTS oder so.
btw. zum Thema http://thinkpad-forum.de/threads/102476-X200-Display-fiept-Helligkeit-Stufe-0-ungleichm%C3%A4%C3%9Fig
Ciaoi,
grx
Ah, okay! Wurde erwähnt, welche Festplattenmarke da verbaut wird? Ich habe nach langer Zeit mal wieder eine Seagate in einem Rechner – und nach 2 Monaten schon die ersten merkwürdigen Effekte. Ich weiß schon, warum ich Seagate meide.. *hust* 😉
Deine Anmerkung mit der beleuchteten Tastatur kann ich bestätigen, die Tasten sind nicht matt, siehe: [klick mich!]
Die Beleuchtung ist meiner Meinung nach ganz okay, aber das klassische ThinkLight ist mir einfach lieber. 🙂
Mein X200 hatte einen P8600 mit 3 MB L2, meine ich.. ist aber schon so lange her, kann ich nicht mehr genau sagen. Verbaut war eine 160 GB Festplatte sowie 2 GB RAM, die dann durch eine größere Festplatte und 8 GB RAM ersetzt wurden. UMTS hatte ich nicht.
Interessanter Thread im Thinkpad-Forum – lese da auch regelmäßig, aber der Faden ist einfach meiner Aufmerksamkeit entgangen.
Beste Grüße!
Du meinst die HD im X230? Nein noch keine Idee. Aber laut Netz müsste es die hier sein: http://www.amazon.de/Hitachi-Travelstar-interne-Festplatte-7200rpm/dp/B007YJIGPQ
Perspektiv möchte ich ja zu SSD, aber da mein System immer vollverschlüsselt ist (dm-crypt) fällt Sandforce aus und dann wirds ein wenig dünn. Samsung 830 hätte ich wohl zugreifen sollen…
In den Foren geht’s übrigend noch weiter:
http://thinkpad-forum.de/archive/index.php/t-123446.html?s=9edf2b4454c030187cb407b80b7ff9a9
Ah, sehr schön. So eine Festplatte habe ich mir für mein T420s geordert – und werde ich mir wohl auf kurz oder lang für das X230 auch holen, bevor mir die Seagate wegstirbt.
Wie verschlüsselst Du dein System? Was spricht denn gegen Sandforce-SSDs? Bin da nicht so im Bilde – habe eine Mushkin mSATA SSD, die fleißig ihren Dienst mit TrueCrypt verrichtet.
Grüße!
“Im sichersten Betriebsmodus füllt TrueCrypt alle freien Bereiche einer Partition mit Zufallszahlen. Für den Flash-Disk-Controller ist die SSD dann anscheinend voll. Wie bei einer „auf natürlichem Wege“ vollständig befüllten SSD können dann Geschwindigkeitseinbußen die Folge sein. Wie stark sie ausfallen, hängt unter anderem von der Funktionsweise des jeweiligen Controllers ab. Besonders stark brechen die Transferraten bei aktuellen Flash-Disks ein, die mit einem Controller der Firma Sandforce arbeiten, denn dieser erreicht seine normalerweise sehr hohen Transferraten durch Datenkompression.” c’t
Man muss sie natürlich am Anfang mit Zufallszahlen überschreiben, besonders wenn sie fabrikneu ist. Aber allgemein gilt das wohl trotzdem. Da SF die Daten komprimiert, als wohl einziger Flashcontroller, liegt da auch das Problem: http://erratasec.blogspot.de/2012/07/ssds-avoid-sandforce-controllers.html
Ja, Windows auch mit Truecrypt, Debian mit dm-crypt, klar.
X200 wird gleich abgeholt 😉
Ah, das ist interessant. Vielen Dank für die Informationen und den Link! Das war mir bisher noch gar nicht bewusst.
Fein! Hoffentlich musst Du nicht lange auf das neue Gerät warten. 🙂
Beste Grüße,
Christian.
“Man muss sie natürlich am Anfang mit Zufallszahlen überschreiben, besonders wenn sie fabrikneu ist.”
Hier ist ein “nicht” abhanden gekommen 😉
got it! =)
Yay, Gratulation!
Und, wie gefällt das neue Gerät? 🙂
Grüße!
Spontan gut. An die Tastatur kann ich mich gewöhnen, die Beleuchtung ist schick, wenngleich ich wirklich lieber ne matte gehabt hätte. Das Display scheint mir zu kühl kalibriert, da muss ich mir vlei mal nen Spyder ausleihen oder irgendwo ne ICC Profil finden. Verarbeitung scheint gut zu sein, wenngleich also nun Schluss mit dem alten Thinkpaddesign zu sein scheint. Von wegen Flüssigkeit und so reinlaufen… Es passen nur schmale 2,5″ HDs in den Schacht, aber gut.
Was ich gerade vor allem als Problem in Debian testing habe: Die USB Transferraten sind unterirdisch. Hast du da was festgestellt?
Ich persönlich finde die nicht leuchtende Tastatur auch besser – die beleuchtete glänzt nicht nur leicht, wie Du schon sagtest, sondern fühlt sich auch glatter an, was mich eben an die stark abgenutzten und glänzenden Tastatur älterer Thinkpads erinnert. 😀
Ein ICM-Profil gibt es im Treiber-Bereich der Lenovo-Website, bzw. über ThinkVantage System Update: http://support.lenovo.com/en_US/detail.page?LegacyDocID=MIGR-62923.
Mit dem schmalen HDD-Schacht bin ich auch auf die Nase gefallen, als ich meine übrig gebliebene 640 GB Festplatte einbauen wollte. Habe dann eine 120 GB mSATA-SSD und eine 500 GB 7200 RPM HDD eingebaut.
Zu dem USB-Problem kann ich nichts sagen, da ich seit einigen Jahren nur noch Windows auf Desktop-Rechnern einsetze. Linux findet bei mir lediglich auf Servern Einsatz.
Welches Release hast Du denn? Auch den aktuellsten Kernel installiert? Welchen USB-Port verwendest Du denn? Gibt es Unterschiede beim Transfer, wenn Du den USB 2.0 und den 3.0 Port verwendest?
Beste Grüße!
[…] zwei Abende damit verbracht, in der Funktion beschnittene Lenovo-Treiber zu ersetzen. Seit meinen leidigen Erfahrungen mit dem Lenovo-Support sinkt meine Begeisterung stetig. Es ist für mich gänzlich unverständlich, warum essentielle Funktionen in neueren […]
Nachdem ich das jetzt gelesen habe bin ich mal gespannt, wann Du deinen ersten Servicefall mit Apple hast 😀