300 kb/s @ USB-Floppy RAID-5 mit FreeNAS

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Eben habe ich testweise ein USB-Floppy RAID-5 mit 6 Floppys unter FreeNAS aufgebaut und mal einen kleinen Test gemacht. Und siehe da – das Ganze läuft mit rund 300 kb/s, sehr beachtlich für Floppys, wie ich finde. :)

Wie genau GEOM Raid arbeitet, schaue ich mir mal an. Nicht, dass da gecached wird und dadurch das Ergebnis verfälscht wird..

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Koukaam NETIO 230A – die “IP-Steckdose”

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Bevor ich mir die Tage eine USV von APC als letztes fehlendes Stückchen Hardware in meinem privaten Rechenzentrum gekauft habe, habe ich mir eine Koukaam NETIO 230A-Steckdosenleiste gekauft. Jeder wird sich jetzt fragen, was daran so besonders ist – ganz einfach: sie hat einen RJ45- und RS232-Port. Das macht sie zu einem fernadministrierbarem äußerst interesasntem Stück Blech. :D

Man kann damit 4 Geräte über eine Weboberfläche, eine serielle Konsole oder mittels Telnet vollständig fernwarten. So kann man beispielsweise von unterwegs “mal eben” den Server einschalten, schnell eine Daten übertragen und danach die Kiste wieder richtig ausschalten. Das Gerät lässt sich über ein CGI-Interface auch automatisieren, ferner beinhaltet das integrierte Betriebssystem einen Scheduler und kann auch mittels Watchdog Geräte durch Pings auf dessen Verfügbarkeit überprüfen. Antwortet ein Gerät nicht mehr, ist es wohl ausgefallen (Kernel panic, Bluescreen,…) und wird dann nach einem vorher bestimmten Muster neugestartet.

Anbei natürlich Bilder und eine kleine Live-Demonstration in Form eines Videos. :D

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Rack (fast) fertig!

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Nachdem sich in den letzten Wochen ständig nochwas hier geändert hat, habe ich bis auf eine USV alles in meinem Rack nun sauber verbaut.

Eine USV kommt noch die nächsten Wochen.

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Cobalt RaQ (1)

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Letzte Woche bin ich sehr günstig an einen Cobalt RaQ 1 Server gekommen. Ein RaQ ist ein kleiner aber feiner 1U Webserver, der speziell als Embedded Appliance konzipiert ist. So ist das Gerät mit einer MIPS RISC-CPU mit 150 Mhz und 64 MB EDO RAM ausgestattet – als einzige Ports zur Außenwelt dient ein 100 Mbit-LAN Port und eine serielle Schnittstelle. Bestückt waren die recht teuren Geräte zur Auslieferungsdekade (1999/2000) mit einem CentOS-Derivat, ich habe allerdings ein Debian Linux installiert.

Technische Daten:

  • 150 Mhz QED MIPS 5230 CPU (32bit CPU Bus)
  • Galileo 64011 Controller
  • 33 Mhz 32bit PCI-Bus
  • 20 GB IDE-Festplatte
st-raq:~# cat /proc/cpuinfo
system type             : Cobalt RaQ
processor               : 0
cpu model               : Nevada V1.0  FPU V1.0
BogoMIPS                : 148.99
wait instruction        : yes
microsecond timers      : yes
tlb_entries             : 48
extra interrupt vector  : yes
hardware watchpoint     : no
ASEs implemented        :
shadow register sets    : 1
core                    : 0
VCED exceptions         : not available
VCEI exceptions         : not available
st-raq:~# lspci
00:00.0 Host bridge: Marvell Technology Group Ltd. Device 4146 (rev 02)
00:07.0 Ethernet controller: Digital Equipment Corporation DECchip 21142/43 (rev 41)
00:09.0 ISA bridge: VIA Technologies, Inc. VT82C586/A/B PCI-to-ISA [Apollo VP] (rev 27)
00:09.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. VT82C586A/B/VT82C686/A/B/VT823x/A/C PIPC Bus Master IDE (rev 06)
00:09.2 USB Controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 02)

Anbei natürlich noch Bilder:

Ist er nicht süß? :D

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Mah Harddrives, lemme show u dem!

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HDD-Sammlung

HDD-Sammlung

Von hinten nach vorne, von links nach rechts:

  • 2x 18.2 GB Compaq SCSI-U160 SCA2 Hotplug, 10.000 RPM
  • 2x 18.2 GB Compaq SCSI-U160 SCA2 Hotplug, 10.000 RPM
  • 2x 36 GB SUN/Fujitsu Siemens SCSI-U320 SCA2 Hotplug, 15.000 RPM
  • 2x 1 TB Samsung SpinPoint F2 EcoGreen HD103SI, 32 MB Cache, 5400 RPM, SATA2
  • 1x 1 TB Western Digital WD10EACS, 16 MB Cache, 5400 RPM, SATA2
  • 2x 1 TB Western Digital WD10EADS, 32 MB cache, 5400 RPM, SATA2
  • 4x 1 TB Samsung SpinPoint F2 EcoGreen HD103SI, 32 MB Cache, 5400 RPM, SATA2
  • 2x 18.2 GB Compaq SCSI-U160 SCA2 Hotplug, 10.000 RPM
  • 2x 18.2 GB Compaq SCSI-U160 SCA2 Hotplug, 10.000 RPM
  • 2x 1 TB Samsung SpinPoint F2 EcoGreen HD103SI, 32 MB Cache, 5400 RPM, SATA2

Macht insgesamt: 217,6 GB SCSI + 11 TB SATA2.

Gut, zugegegeben, da sind Festplatten dabei, die ich jetzt schon verkauft habe, oder noch verkaufen werde – also nur ein Poseribld. :D

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Display-Selbstbau

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Nachdem ich früher hobbymäßig öfters mal zum Lötkolben gegriffen habe, musste das in den letzten Jahren warten.

Nun habe ich gedacht, ich fange damit wieder an und baue für meine Firewall ein USB-LCD, über welches dann beispielsweise die Bandbreite der Internetleitung angezeigt wird.

Die Tage habe ich mir hierfür und für einige andere kleinere Basteleien die nötigen Bauteilen bestellt. Heute kamen sie endlich an und ich habe mich auf die Arbeit gestürzt.

Fertig bin ich noch nicht, einen Teil der Platine habe ich allerdings bereits implementiert.

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Webserver, the nerdy way: Minix

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Aus reiner Langeweile entstand heute die Idee einen kleinen Webserver auf Basis des etwas exotischen Betriebssystems Minix in einer virtuellen Maschine abzubilden. Minix ist ein unixoides, freies Betriebssystem, welches von Andrew Tanenbaum seit 1980 als Lehrsystem entwickelt wird. Linus Torvalds beispielsweise wurde durch Minix inspiriert.

Minix liegt aktuell als Version 3.1.6 vor, auf der Projektseite www.minix.org kann das ISO-Abbild kostenfrei bezogen werden. Wenn eine virtuelle Maschine unter VMWare erstellt wird, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • OS-Typ: Other 32bit
  • IDE statt SCSI-Bus, Platz vorher initalisieren (allocate now)
  • VMWare Workstation 5-Emulation
  • Sound-Karte und zusätzliche Hardware in den VM-Einstellungen deaktivieren

Mit diesen Einstellungen sollte später das installierte Minix out-of-the-Box auch mit der von VMWare emulierten AMD LANCE NIC zurechtkommen.

Nach dem Boot der ISO erfolgt ein Login als root und ein Aufruf der Setup-Programms mittels setup.

Die Installation ist, wie ich finde, selbsterklärend – falls nicht, siehe Video. Bei der Auswahl der NIC muss AMD LANCE gewählt werden. Nach der Installation wird mithilfe des Kommandos boot d0p0 ein Boot vorgenommen.

Nach dem Boot können mithilfe des installierten Paketmanager packman Pakete installiert werden – diese befinden auf CD – oder werden über das Netzwerk/Internet bezogen. Die – wie ich finde – interessantesten sind:

  • 1 apache
  • 9 bash
  • 32 gcc
  • 40 grep
  • 47 irssi
  • 80 / 81 openssh
  • 88 php
  • 90 pkg-config
  • 101 screen
  • 112 sudo
  • 124 vim
  • 126 wget
  • 128 X11R6

Die Pakete sucht packman anhand der Nummer, nicht des Namens – für einen Apache-Webserver mit PHP und einigen netten Tools wäre folgende Auswahl erdenkbar: 1,9,40,47,80,88,90,101,124,126.

Mitinstalliert werden – falls gewünscht – auch die Sourcen. In aller Regel aber eher für Entwickler oder Maintainer interessant.

Nach der Installation muss noch eine Datei aus dem Internet nach /usr/local/lib/gcc/php.ini heruntergeladen werden: http://svn.php.net/repository/php/php-src/branches/PHP_5_2/php.ini-dist

Daraufhin muss noch die Konfigurationsdatei von Apache angepasst werden, sodass der Indianer PHP versteht:

AddType application/x-httpd-php .php

Nun wäre noch eine Testdatei nett, bevor der Server gestartet wird:

echo "<?php phpinfo(); ?>" > /usr/local/apache/htdocs/test.php
/usr/local/apache/bin/apachectl start

Und siehe da – läuft! :D

Apache unter Minix

Apache unter Minix

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19 Zoll Rack!

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Seit gestern bin ich stolzer Besitzer eines 19 Zoll Racks / Serverschranks. Dank eBay bin ich relativ günstig an den Schrank gekommen. Vorbei sind nun die Zeiten, in denen ich die Server einfach übereinander gestapelt habe. Hach! :D

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Embeddisierung, Teil 2.

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In letzter Zeit habe ich immer mehr Probleme Platz auf meiner Externen für meine Daten zu finden – 1 Terrabyte ist eben doch nicht so viel. Auf meinem Storage-Server passt mit 1.8 TB doch ein wenig mehr, allerdings ist der nicht so wirklich transportabel. Also kam mir die Idee, den Storage-Server und die Externe in Form eines NAS zu vereinen.

Nach langem Googeln habe ich ein NAS entdeckt, mit welchem ich noch eine weitere Fliege mit einer Klappe schlage – ein QNAP TS-419P. Mit diesem NAS kann ich auch noch meinen Webserver ersetzen, da SQL und PHP/Apache integriert ist. Das wäre echt genial, da statt drei Geräten nur noch eins laufen müsste. Dank Scheduling würde sich das NAS sogar zu bestimmten Zeitpunkten anschalten oder liese sich über WOL anschalten. Festplatten können je nach Datenaufwand auch aus- und eingeschaltet werden. Wenn man darüber hinaus noch WDs benutzt, spart man nochmal Strom, da sich die Drehzahlen der HDDs nach Datenaufwand richten.

Als CPU kommt ein Marvell mit 1.2 Ghz zum Einsatz, als Arbeitsspeicher dienen 512 MB DDR2. Das sollte für FTP, Apache, SQL und Samba auf jeden Fall reichen.

Ansatzweise vergleichbares habe ich bisher nicht gefunden, werde allerdings nochmal in der nächsten c’t den Bericht über professionelle NAS-Systeme durchlesen.

Schade ist nur, dass das besagte NAS nur 4 Ports für Festplatten hat (also maximal 8 TB im RAID-0), ich habe hier allerdings 5x 1 TB Festplatten herumliegen. Das nächste Modell mit 5 Ports ist mir für ca. 650 Euro aber einfach viel zu teuer. Das oben genannte NAS schlägt mit ca. 460 Euro eindeutig schon genug zur Buche.

Weitere Details zum NAS finden sich hier.

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