Nachdem ich die letzten Monate meine Kabel einfach nur “in die Ecke geworfen habe”, statt sie sauber zu verlegen, war jetzt mal Zeit, das zu ändern.
Für ein paar Euronen habe ich einige Kabelhsortierer aus der Bucht organisiert und heute mal damit angefangen. Nach fast drei Stunden bin ich nun sogar fast fertig. Der Rest wird sortiert, wenn meine USV da ist..
Eben habe ich testweise ein USB-Floppy RAID-5 mit 6 Floppys unter FreeNAS aufgebaut und mal einen kleinen Test gemacht. Und siehe da – das Ganze läuft mit rund 300 kb/s, sehr beachtlich für Floppys, wie ich finde.
Wie genau GEOM Raid arbeitet, schaue ich mir mal an. Nicht, dass da gecached wird und dadurch das Ergebnis verfälscht wird..
Ich habe mich die Tage gefragt, ob man denn aus USB-Floppys ein Software RAID-5 bauen kann. Also habe ich mir ein paar Laufwerke geschnappt und damit herum experimentiert:
Siehe da – es geht. Die Tage werde ich noch ein wenig mehr damit herumbasteln und mal schauen, was sich Performance-technisch da so rausholen lässt..
Bevor ich mir die Tage eine USV von APC als letztes fehlendes Stückchen Hardware in meinem privaten Rechenzentrum gekauft habe, habe ich mir eine Koukaam NETIO 230A-Steckdosenleiste gekauft. Jeder wird sich jetzt fragen, was daran so besonders ist – ganz einfach: sie hat einen RJ45- und RS232-Port. Das macht sie zu einem fernadministrierbarem äußerst interesasntem Stück Blech.
Man kann damit 4 Geräte über eine Weboberfläche, eine serielle Konsole oder mittels Telnet vollständig fernwarten. So kann man beispielsweise von unterwegs “mal eben” den Server einschalten, schnell eine Daten übertragen und danach die Kiste wieder richtig ausschalten. Das Gerät lässt sich über ein CGI-Interface auch automatisieren, ferner beinhaltet das integrierte Betriebssystem einen Scheduler und kann auch mittels Watchdog Geräte durch Pings auf dessen Verfügbarkeit überprüfen. Antwortet ein Gerät nicht mehr, ist es wohl ausgefallen (Kernel panic, Bluescreen,…) und wird dann nach einem vorher bestimmten Muster neugestartet.
Anbei natürlich Bilder und eine kleine Live-Demonstration in Form eines Videos.
Letzte Woche bin ich sehr günstig an einen Cobalt RaQ 1 Server gekommen. Ein RaQ ist ein kleiner aber feiner 1U Webserver, der speziell als Embedded Appliance konzipiert ist. So ist das Gerät mit einer MIPS RISC-CPU mit 150 Mhz und 64 MB EDO RAM ausgestattet – als einzige Ports zur Außenwelt dient ein 100 Mbit-LAN Port und eine serielle Schnittstelle. Bestückt waren die recht teuren Geräte zur Auslieferungsdekade (1999/2000) mit einem CentOS-Derivat, ich habe allerdings ein Debian Linux installiert.
Technische Daten:
150 Mhz QED MIPS 5230 CPU (32bit CPU Bus)
Galileo 64011 Controller
33 Mhz 32bit PCI-Bus
20 GB IDE-Festplatte
st-raq:~# cat /proc/cpuinfo
system type : Cobalt RaQ
processor : 0
cpu model : Nevada V1.0 FPU V1.0
BogoMIPS : 148.99
wait instruction : yes
microsecond timers : yes
tlb_entries : 48
extra interrupt vector : yes
hardware watchpoint : no
ASEs implemented :
shadow register sets : 1
core : 0
VCED exceptions : not available
VCEI exceptions : not available
st-raq:~# lspci
00:00.0 Host bridge: Marvell Technology Group Ltd. Device 4146 (rev 02)
00:07.0 Ethernet controller: Digital Equipment Corporation DECchip 21142/43 (rev 41)
00:09.0 ISA bridge: VIA Technologies, Inc. VT82C586/A/B PCI-to-ISA [Apollo VP] (rev 27)
00:09.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. VT82C586A/B/VT82C686/A/B/VT823x/A/C PIPC Bus Master IDE (rev 06)
00:09.2 USB Controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 02)