Neues Rack und NAS

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Wie kürzlich erwähnt, bin ich aktuell damit beschäftigt meine “lokale IT” ein wenig zu konsolidieren, um unter anderem Strom zu sparen.

Die Tage kam mein neues (und kleineres) Rack, welches in einem anderen Raum seinen Platz finden wird. Auch mein neues NAS ist bereits eingetroffen und wird derzeit installiert.

Das neue Rack ist ein Digitus DN-19 12-U-EC mit einer Gesamthöhe von 12 HE. Die Tiefe entspricht nicht der eines klassischen “RZ-Racks” – das ist auch der Grund, warum ich mir dieses Rack gekauft habe. Mein aktuelles Rack verfügt über die volle Tiefe und nimmt dadurch viel Platz in Anspruch.

Für mein neues NAS habe ich mir vier Hitachi-Festplatten gekauft, die in einem RAID-5 Verbund unter Debian Linux (mdadm) laufen werden – der Produktname lautet HDS5C3020ALA632. Die Geräte sind für 24/7-Betrieb ausgelegt und mit 5400 RPM auch sehr leise und sparsam.

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2 TB+ Partition unter Linux partionieren

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Wer eine Festplatte mit mehr als 2 TB unter Linux partionieren will, kommt mit dem altbekannten Tool fdisk leider nicht sehr weit – es unterstützt kein GPT. Mit GNU parted lässt sich das GPT-Layout auf einer Festplatte aktivieren und eine Partition erstellen:

st-storage:~# parted /dev/sda
GNU Parted 1.8.8
Using /dev/sda
Welcome to GNU Parted! Type 'help' to view a list of commands.
(parted) mklabel gpt
Warning: The existing disk label on /dev/sda will be destroyed and all data on
this disk will be lost. Do you want to continue?
parted: invalid token: gpt
Yes/No? Yes
New disk label type?  [msdos]? gpt
(parted) p
Model: ATA eSATA-2 External (scsi)
Disk /dev/sda: 3000GB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: gpt

Number  Start  End  Size  File system  Name  Flags

(parted) mkpart primary 0 3000GB
(parted) p
Model: ATA eSATA-2 External (scsi)
Disk /dev/sda: 3000GB
Sector size (logical/physical): 512B/512B
Partition Table: gpt

Number  Start   End     Size    File system  Name     Flags
 1      17,4kB  3000GB  3000GB               primary

(parted) quit
Information: You may need to update /etc/fstab.
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Backupstrategie 2.0

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Heute habe ich mir nochmal ein paar Gedanken bezüglich Backups, etc. gemacht und habe das Ganze nochmal optimiert:

  • Wöchentliche Backups an einem festgelegten Tag (beispielsweise Freitag) auf zwei dedizierte Bänder zur Ausfallsicherheit
  • Monatliche Backups am ersten Tag des Monats auf zwei dedizierte Bänder
  • automatisierte Backups per Cronjob
  • …und natürlich Anschluss an eine USV! ;-)

Ein Skript, welches das Backup vornimmt und auch in Form von Logfiles dokumentiert existiert schon.

Sicherungsbänder

Sicherungsbänder

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Storage-Server als Datenlösung

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Nachdem ich mit dem QNAP-NAS leider auch keine guten Erfahrungen gemacht habe und ich es letztendlich verkaufte, kamen am Freitag die letzten drei Festplatten für den Selbstbau Storage-Server an.

Jetzt ist das Gerät mit 6 baugleichen Samsung EcoGreens mit je 1 TB Speicherplatz bestückt, was bei einem Software-RAID eine Gesamtgröße von 4.5 TB ergibt. Als Betriebssystem kommt übrigens doch wieder ein Linux zum Einsatz und doch kein FreeNAS, wie ich das eigentlich geplant hatte.

FreeNAS ist eine sehr hübsche Gesamtlösung, die allerlei Funktionen unter einem Dach vereint – angetrieben wird das Ganze von einem smarten FreeBSD. Doch leider wird der Chipsatz des Mainboards anscheinend nicht vollständig supportet, weswegen mit nur 4 der 6 Festplatten zur Verfügung stünden. Das ist enormer Platz, der mit da verloren ginge und das ist für mich inakzeptabel. Sicherlich, ich könnte mir nun ein anderes Mainboard zu legen, aber ich möchte nicht mehr herumbasteln. Ich habe seit Monaten keine sichere Storage-Lösung und das soll nun endlich Vergangenheit sein. Mit FreeBSD kannte ich mich ohnehin nicht aus und hätte im Fehlerfall wie “der Ochs’ vorm Berg” gestanden, bei Debian kann ich eindeutig mehr Knowledge aufweisen.

Eine andere Option wäre OpenSolaris gewesen, doch das hätte nicht auf die verbaute Compact-Flash Karte (als stromsparender Festplatten-Ersatz) gepasst – und eine weitere Festplatte hätte ich aus Platzgründen nicht verbauen können und aus Stromgründen nicht verbauen wollen. Für Backups habe ich mir ein kleines externes SCSI-Gehäuse ersteigert, dort sind zwei DDS3-Streamer verbaut, mithilfe welchen wöchentlich Backups gemacht werden.

Also – wie ich das schon mal hatte – Debian Lenny mit installiertem FTP-, SSH- und NFS-Server. Später kommt dann noch ein USV-Daemon hinzu und fertig. Zwar kein FreeNAS, aber dennoch eine wohl gute Lösung. :)

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QNAP + WD10EADS = ZOOONK!

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Die Nacht über hat das QNAP fleißig das RAID erstellt und synchronisiert. Mit Schrecken habe ich aber bei einem Test festgestellt, dass die Performance-Einbuße bleiben wie beim Vorgänger. Nach einiger Zeit des Googlens habe ich herausgefunden, dass die Festplatte, die ich genau dreimal hier habe, einfach nicht supportet wird. (Grund: “poor/slow performance”, ohja – das stimmt!)

Es handelt sich hierbei um eine WD10EADS von Western Digital – laut Whitelist ist aber nur eine Revision davon betroffen, nämlich WD10EADS 00P8B0. Meine EADS hat allerdings eine andere Revision, funktioniert aber trotzdem nicht zuverlässig/zufriedenstellend. Ein I/O-Prozess startet so z.B. mit 50 MB/s und hängt dann mit 3 kb/s. Ich vermute einfach mal, dass hier nicht alle Revisionen geprüft wurden. Ein Firmware-Upgrade sollte laut Google im Zweifelsfall helfen – bei mir nicht, weswegen ich jetzt andere Festplatten teste.

Ich habe hier noch zwei Samsung SpinPoint HD103SI, welche laut Whitelist OOTB funktionieren. Derzeit verschiebe ich zwischen den Platten Dateien, um die Festplatten im NAS testen zu können. Wenn das NAS dann wirklich funktionieren sollte, muss ich wohl oder übel drei andere Festplatten kaufen und dafür die WDs verhökern.

Ein wenig umständlich, aber wenn es die Lösung ist, solls mir recht sein.. :)

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Neues NAS: QNAP TS-639 Pro

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Vor einiger Zeit ersteigerte ich für einen relativ günstigen Preis ein QNAP TS-509 Pro, ein NAS mit allen erdenklichen Schikanen, so dachte ich zumindest. Doch leider war die Software anscheinend Murks und trotz Upgrades lief das NAS überhaupt nicht zufriedenstellend. Einige der unhübschen Nebeneffekte waren Timeouts, massive Speedeinbuße auf nur noch wenige KB/s und Dienstabbrüche. Letztendlich lief am Ende garkein Dienst mehr und ich schickte das Gerät ein. Am Samstag habe ich ein Paket von QNAP erhalten, das Gerät wurde “getauscht”. Doch im Paket wartete ein anderes Gerät – ein QNAP TS-639 Pro. Dieses NAS verfügt über einen SATA Port mehr, einer Intel Atom CPU (Atom N270, Singlecore) mit 1.6 Ghz und 1 GB RAM.

Wow, das ist echt ein geiles Upgrade! Derzeit teste ich das Gerät und – wenn es denn zufriedenstellend funktioniert – werde es wohl behalten. Das letztens eigentlich für ein NAS-Selbstbau gedachtes erworbene 19″-Gehäuse werde ich dann für die Backup-Maschine verwenden. Hierfür habe ich derzeit noch eine altertümliche Pentium Pro Maschine in einem Desktop-Gehäuse.

Hier noch einige Infos vom NAS:

[~] # cat /proc/cpuinfo
...
model name      : Genuine Intel(R) CPU N270   @ 1.60GHz
[~] # cat /proc/meminfo  | more
MemTotal:      1032904 kB

So genug der Worte, anbei natürlich einige Bilder und ein Video! :)

:D

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Chenbro RM42200

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Ich plane derzeit mein NAS wieder zu verkaufen, da mich einige Dinge am QNAP ärgern und das Gerät somit für den Produktiveinsatz für mich eher suboptimal ist. Ich baue mir selbst wieder einen Storage-Server und verwende ihn mit FreeNAS als NAS.

Als Gehäuse dachte ich da an ein Chenbro RM42200, ein schönes 4HE Gehäuse mit ausreichend Platz für Festplatten und eine Backplane und Lüfter. Selbstverständlich mit Schienen. :)

Ich bin mit dem Gehäuse sehr zufrieden, es ist wirklich sehr schön verarbeitet und auf jeden Fall sein Geld wert. Kann es kaum erwarten, die (noch nicht vorhandene) Hardware zu verbauen. :D

Heute kam das Gehäuse an, hier mal einige Bilder vom Einbau:

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QNAP TS-509 Pro

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Gestern kam das QNAP an, jetzt bin ich fast mit dem Zurückspielen der Nutzdaten fertig – war ein richtiger Marathon, da ich zuerst noch meine Daten sichern musste und zuerst nur 3 statt 5 Platten frei hatte. Später wurde das RAID dann erweitert und dann mit Nutzdaten bespielt.

Ich bin echt begeistert von dem Teil, die Ausgabe hat sich gelohnt. Sehr ausgereift und schnell das Ganze – kann ich nur weiter empfehlen.

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NAS ersteigert!

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Heute habe ich auf eBay mit Glück ein 5-Port NAS ersteigert. Im Gegensatz zu dem von mir vorher ausgesuchten Modell verfügt das TS-509 Pro über einen Port mehr, 1.6 Ghz CPU und 1 GB DDR2 RAM.

Für Datenbank, Webserver, iSCSI und Storage sollte das reichen,.. :)

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1.8 TB Storage

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So, das RAID ist aufgebaut, die Backups sind zurück gespielt. Fein. :)

st-storage:/mnt# cat /proc/mdstat
Personalities : [raid6] [raid5] [raid4]
md0 : active raid5 sdd1[2] sdc1[1] sdb1[0]
 1953519872 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/3] [UUU]
Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/sda1              71G  716M   67G   2% /
tmpfs                 992M     0  992M   0% /lib/init/rw
udev                   10M  108K  9,9M   2% /dev
tmpfs                 992M     0  992M   0% /dev/shm
/dev/md0              1,8T  164G  1,6T  10% /mnt/storage

st-storage:/mnt# hdparm -t /dev/md0

/dev/md0:
 Timing buffered disk reads:  546 MB in  3.00 seconds = 181.78 MB/sec

Auslastung Storage
Auslastung Storage
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