IBM Thinkpad T60p

Storage-Server

Das Log des Grauens

Christian 30. Juli 2010

Heute hatte ich wirklich einen bescheidenen Tag – dabei fing doch alles so ruhig an heute morgen…

Wie oftmals am Wochenende (ich habe derzeit Urlaub, daher unterscheide ich momentan nicht zwischen Werk- und Wochenend-Tagen) frühstücke ich am Rechner und schaue gemütlich eine Serie zum Wachwerden. Leider stürzt VLC ab, der Prozess lässt sich nicht beenden und hindert somit Windows auch am Herunterfahren, weswegen ich den Rechner mittels gedrückter Power-Taste abwürgen muss.

Nach einem Reboot findet Windows das Netzlaufwerk nicht mehr, es lässt sich auch nicht mehr neu verbinden – weder über die Konsole noch über die grafische Oberfläche.

Ich suche stundenlang im Internet nach einer Lösungen und lese zahlreiche Tipps über Registry-Einstellungen und Kommandozeilen-Befehle, doch nichts hilft. Am Ende lässt mich Windows 3 Minuten nach jedem Login an einem schwarzen Bildschirm warten, bis es mir den Desktop präsentiert.

Mir reicht es, ich habe die Schnauze voll und sehe erstmal leider nur eine Neuinstallation als einzige Option. Dank SSD ist diese nach nicht mal 20 Minuten fertig und ich versuche es erneut. Doch auch leider schlägt das Ganze auch diesmal fehl, was mich sehr stutzig macht. Ich beschließe in den Logs des Samba-Daemons nachzuschauen und entdecke auf dem Server folgendes:

Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf

dev/hda1             1,9G  1,9G     0 100% /

Das erklärt natürlich einiges.. da habe ich doch bei der Installation glatt vergessen, den Log-Ordner auszulagern..

Die als Festplatten-Ersatz verbaute CF-Karte ist einfach voll gelaufen, in Folge dessen hat Samba den Start verweigert und Windows kann das Netzlaufwerk (logischerweise) nicht mappen – großes Kino.

Nach Auslagerung sieht das Ganze wieder ganz anders aus und Windows kann das Laufwerk wieder mappen:

Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/hda1             1,9G  554M  1,3G  31% /

Notiz an mich: das nächste Mal bitte nicht die Logs vergessen.

Backupstrategie 2.0

Christian 14. Juli 2010

Heute habe ich mir nochmal ein paar Gedanken bezüglich Backups, etc. gemacht und habe das Ganze nochmal optimiert:

  • Wöchentliche Backups an einem festgelegten Tag (beispielsweise Freitag) auf zwei dedizierte Bänder zur Ausfallsicherheit
  • Monatliche Backups am ersten Tag des Monats auf zwei dedizierte Bänder
  • automatisierte Backups per Cronjob
  • …und natürlich Anschluss an eine USV! ;-)

Ein Skript, welches das Backup vornimmt und auch in Form von Logfiles dokumentiert existiert schon.

Sicherungsbänder

Sicherungsbänder

Storage-Server als Datenlösung

Christian 4. Juli 2010

Nachdem ich mit dem QNAP-NAS leider auch keine guten Erfahrungen gemacht habe und ich es letztendlich verkaufte, kamen am Freitag die letzten drei Festplatten für den Selbstbau Storage-Server an.

Jetzt ist das Gerät mit 6 baugleichen Samsung EcoGreens mit je 1 TB Speicherplatz bestückt, was bei einem Software-RAID eine Gesamtgröße von 4.5 TB ergibt. Als Betriebssystem kommt übrigens doch wieder ein Linux zum Einsatz und doch kein FreeNAS, wie ich das eigentlich geplant hatte.

FreeNAS ist eine sehr hübsche Gesamtlösung, die allerlei Funktionen unter einem Dach vereint – angetrieben wird das Ganze von einem smarten FreeBSD. Doch leider wird der Chipsatz des Mainboards anscheinend nicht vollständig supportet, weswegen mit nur 4 der 6 Festplatten zur Verfügung stünden. Das ist enormer Platz, der mit da verloren ginge und das ist für mich inakzeptabel. Sicherlich, ich könnte mir nun ein anderes Mainboard zu legen, aber ich möchte nicht mehr herumbasteln. Ich habe seit Monaten keine sichere Storage-Lösung und das soll nun endlich Vergangenheit sein. Mit FreeBSD kannte ich mich ohnehin nicht aus und hätte im Fehlerfall wie “der Ochs’ vorm Berg” gestanden, bei Debian kann ich eindeutig mehr Knowledge aufweisen.

Eine andere Option wäre OpenSolaris gewesen, doch das hätte nicht auf die verbaute Compact-Flash Karte (als stromsparender Festplatten-Ersatz) gepasst – und eine weitere Festplatte hätte ich aus Platzgründen nicht verbauen können und aus Stromgründen nicht verbauen wollen. Für Backups habe ich mir ein kleines externes SCSI-Gehäuse ersteigert, dort sind zwei DDS3-Streamer verbaut, mithilfe welchen wöchentlich Backups gemacht werden.

Also – wie ich das schon mal hatte – Debian Lenny mit installiertem FTP-, SSH- und NFS-Server. Später kommt dann noch ein USV-Daemon hinzu und fertig. Zwar kein FreeNAS, aber dennoch eine wohl gute Lösung. :)

Chenbro RM42200

Christian 29. April 2010

Ich plane derzeit mein NAS wieder zu verkaufen, da mich einige Dinge am QNAP ärgern und das Gerät somit für den Produktiveinsatz für mich eher suboptimal ist. Ich baue mir selbst wieder einen Storage-Server und verwende ihn mit FreeNAS als NAS.

Als Gehäuse dachte ich da an ein Chenbro RM42200, ein schönes 4HE Gehäuse mit ausreichend Platz für Festplatten und eine Backplane und Lüfter. Selbstverständlich mit Schienen. :)

Ich bin mit dem Gehäuse sehr zufrieden, es ist wirklich sehr schön verarbeitet und auf jeden Fall sein Geld wert. Kann es kaum erwarten, die (noch nicht vorhandene) Hardware zu verbauen. :D

Heute kam das Gehäuse an, hier mal einige Bilder vom Einbau:

Embeddisierung, Teil 2.

Christian 14. Februar 2010

In letzter Zeit habe ich immer mehr Probleme Platz auf meiner Externen für meine Daten zu finden – 1 Terrabyte ist eben doch nicht so viel. Auf meinem Storage-Server passt mit 1.8 TB doch ein wenig mehr, allerdings ist der nicht so wirklich transportabel. Also kam mir die Idee, den Storage-Server und die Externe in Form eines NAS zu vereinen.

Nach langem Googeln habe ich ein NAS entdeckt, mit welchem ich noch eine weitere Fliege mit einer Klappe schlage – ein QNAP TS-419P. Mit diesem NAS kann ich auch noch meinen Webserver ersetzen, da SQL und PHP/Apache integriert ist. Das wäre echt genial, da statt drei Geräten nur noch eins laufen müsste. Dank Scheduling würde sich das NAS sogar zu bestimmten Zeitpunkten anschalten oder liese sich über WOL anschalten. Festplatten können je nach Datenaufwand auch aus- und eingeschaltet werden. Wenn man darüber hinaus noch WDs benutzt, spart man nochmal Strom, da sich die Drehzahlen der HDDs nach Datenaufwand richten.

Als CPU kommt ein Marvell mit 1.2 Ghz zum Einsatz, als Arbeitsspeicher dienen 512 MB DDR2. Das sollte für FTP, Apache, SQL und Samba auf jeden Fall reichen.

Ansatzweise vergleichbares habe ich bisher nicht gefunden, werde allerdings nochmal in der nächsten c’t den Bericht über professionelle NAS-Systeme durchlesen.

Schade ist nur, dass das besagte NAS nur 4 Ports für Festplatten hat (also maximal 8 TB im RAID-0), ich habe hier allerdings 5x 1 TB Festplatten herumliegen. Das nächste Modell mit 5 Ports ist mir für ca. 650 Euro aber einfach viel zu teuer. Das oben genannte NAS schlägt mit ca. 460 Euro eindeutig schon genug zur Buche.

Weitere Details zum NAS finden sich hier.

1.8 TB Storage

Christian 2. Oktober 2009

So, das RAID ist aufgebaut, die Backups sind zurück gespielt. Fein. :)

st-storage:/mnt# cat /proc/mdstat
Personalities : [raid6] [raid5] [raid4]
md0 : active raid5 sdd1[2] sdc1[1] sdb1[0]
 1953519872 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/3] [UUU]
Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/sda1              71G  716M   67G   2% /
tmpfs                 992M     0  992M   0% /lib/init/rw
udev                   10M  108K  9,9M   2% /dev
tmpfs                 992M     0  992M   0% /dev/shm
/dev/md0              1,8T  164G  1,6T  10% /mnt/storage

st-storage:/mnt# hdparm -t /dev/md0

/dev/md0:
 Timing buffered disk reads:  546 MB in  3.00 seconds = 181.78 MB/sec
Auslastung Storage
Auslastung Storage

Viel Neues bringt der Donnerstag

Christian 1. Oktober 2009

Nach der Arbeit erwarteten mich heute drei Pakete – die neue PS2 Slimline, mein Piratenpartei-Shirt und meine beiden TB-HDDs! Natürlich gleich alles ausgepackt, angeschlossen, gestestet und ein RAID aufgebaut… seht selbst! :D

Das RAID wird derzeit noch aufgebaut:

Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/sda1              71G  704M   67G   2% /
/dev/md0              1,8T  196M  1,7T   1% /mnt/storage
st-storage:/mnt# cat /proc/mdstat
Personalities : [raid6] [raid5] [raid4]
md0 : active raid5 sdd1[3] sdc1[1] sdb1[0]
 1953519872 blocks level 5, 64k chunk, algorithm 2 [3/2] [UU_]
 [=============>.......]  recovery = 69.7% (...) finish=87.0min speed=56579K/sec

Kanns kaum erwarten, Daten drauf zu schaufeln! :D

2 TB mehr!

Christian 29. September 2009

Nachdem heute mein Gehalt kam, habe ich einen Teil gleich in 2 neue TB HDDs investiert, um ein RAID-5 zu erstellen! :D

WD10EADS

WD10EADS

:D

Backplane für den Storage-Server

Christian 20. September 2009

Hier endlich die Bilder vom Einbau der Backplane in den Storage-Server :D

Rechts der Streamer wird nächstes Jahr in ein externes Gehäuse verbaut, das CD-ROM Laufwerk wird ausgebaut, um Platz für eine zweite Backplane zu schaffen. :)

SATA-Backplane

Christian 6. September 2009

Vorhin habe ich mir eine SATA-Backplane für den Storage-Server gekauft.

Nächsten Monat sollen dann zwei weitere TB HDDs folgen, sodass ich ein RAID-5 aufbauen kann. :)

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