IBM Thinkpad T60p

Hardware

APC Smart-UPS 750 (SUA750i)

Christian 26. August 2010

Heute kam sie endlich, meine APC USV. Ich habe mir eine APC Smart-UPS 750 (SUA750i) gekauft, diese verfügt über:

  • 500 Watt
  • 8x Anschlüsse
  • RS232- und USB-Ports für Monitoring
  • inklusive APC PowerChute Business Edition für Windows und Linux

Ein schönes Teil, funktioniert einwandfrei – jetzt muss ich nur noch das Monitoring implementieren.

Doof nur, dass ich mir beim Einbau die Pigtrails vom IPCop abgerissen habe..

APC in Aktion:


Und nun wird ordentlich verkabelt…

Christian 17. August 2010

Nachdem ich die letzten Monate meine Kabel einfach nur “in die Ecke geworfen habe”, statt sie sauber zu verlegen, war jetzt mal Zeit, das zu ändern.

Für ein paar Euronen habe ich einige Kabelhsortierer aus der Bucht organisiert und heute mal damit angefangen. Nach fast drei Stunden bin ich nun sogar fast fertig. Der Rest wird sortiert, wenn meine USV da ist..

300 kb/s @ USB-Floppy RAID-5 mit FreeNAS

Christian 1. August 2010

Eben habe ich testweise ein USB-Floppy RAID-5 mit 6 Floppys unter FreeNAS aufgebaut und mal einen kleinen Test gemacht. Und siehe da – das Ganze läuft mit rund 300 kb/s, sehr beachtlich für Floppys, wie ich finde. :)

Wie genau GEOM Raid arbeitet, schaue ich mir mal an. Nicht, dass da gecached wird und dadurch das Ergebnis verfälscht wird..

USB-Floppy RAID-5

Christian 1. August 2010

Ich habe mich die Tage gefragt, ob man denn aus USB-Floppys ein Software RAID-5 bauen kann. Also habe ich mir ein paar Laufwerke geschnappt und damit herum experimentiert:



Siehe da – es geht. Die Tage werde ich noch ein wenig mehr damit herumbasteln und mal schauen, was sich Performance-technisch da so rausholen lässt.. :D

Das Log des Grauens

Christian 30. Juli 2010

Heute hatte ich wirklich einen bescheidenen Tag – dabei fing doch alles so ruhig an heute morgen…

Wie oftmals am Wochenende (ich habe derzeit Urlaub, daher unterscheide ich momentan nicht zwischen Werk- und Wochenend-Tagen) frühstücke ich am Rechner und schaue gemütlich eine Serie zum Wachwerden. Leider stürzt VLC ab, der Prozess lässt sich nicht beenden und hindert somit Windows auch am Herunterfahren, weswegen ich den Rechner mittels gedrückter Power-Taste abwürgen muss.

Nach einem Reboot findet Windows das Netzlaufwerk nicht mehr, es lässt sich auch nicht mehr neu verbinden – weder über die Konsole noch über die grafische Oberfläche.

Ich suche stundenlang im Internet nach einer Lösungen und lese zahlreiche Tipps über Registry-Einstellungen und Kommandozeilen-Befehle, doch nichts hilft. Am Ende lässt mich Windows 3 Minuten nach jedem Login an einem schwarzen Bildschirm warten, bis es mir den Desktop präsentiert.

Mir reicht es, ich habe die Schnauze voll und sehe erstmal leider nur eine Neuinstallation als einzige Option. Dank SSD ist diese nach nicht mal 20 Minuten fertig und ich versuche es erneut. Doch auch leider schlägt das Ganze auch diesmal fehl, was mich sehr stutzig macht. Ich beschließe in den Logs des Samba-Daemons nachzuschauen und entdecke auf dem Server folgendes:

Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf

dev/hda1             1,9G  1,9G     0 100% /

Das erklärt natürlich einiges.. da habe ich doch bei der Installation glatt vergessen, den Log-Ordner auszulagern..

Die als Festplatten-Ersatz verbaute CF-Karte ist einfach voll gelaufen, in Folge dessen hat Samba den Start verweigert und Windows kann das Netzlaufwerk (logischerweise) nicht mappen – großes Kino.

Nach Auslagerung sieht das Ganze wieder ganz anders aus und Windows kann das Laufwerk wieder mappen:

Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/hda1             1,9G  554M  1,3G  31% /

Notiz an mich: das nächste Mal bitte nicht die Logs vergessen.

Koukaam NETIO 230A – die “IP-Steckdose”

Christian 20. Juli 2010

Bevor ich mir die Tage eine USV von APC als letztes fehlendes Stückchen Hardware in meinem privaten Rechenzentrum gekauft habe, habe ich mir eine Koukaam NETIO 230A-Steckdosenleiste gekauft. Jeder wird sich jetzt fragen, was daran so besonders ist – ganz einfach: sie hat einen RJ45- und RS232-Port. Das macht sie zu einem fernadministrierbarem äußerst interesasntem Stück Blech. :D

Man kann damit 4 Geräte über eine Weboberfläche, eine serielle Konsole oder mittels Telnet vollständig fernwarten. So kann man beispielsweise von unterwegs “mal eben” den Server einschalten, schnell eine Daten übertragen und danach die Kiste wieder richtig ausschalten. Das Gerät lässt sich über ein CGI-Interface auch automatisieren, ferner beinhaltet das integrierte Betriebssystem einen Scheduler und kann auch mittels Watchdog Geräte durch Pings auf dessen Verfügbarkeit überprüfen. Antwortet ein Gerät nicht mehr, ist es wohl ausgefallen (Kernel panic, Bluescreen,…) und wird dann nach einem vorher bestimmten Muster neugestartet.

Anbei natürlich Bilder und eine kleine Live-Demonstration in Form eines Videos. :D


Der wahrscheinlich kleinste Festplatten-Formfaktor der Welt: 1″

Christian 14. Juli 2010

Ich habe hier eine kleine Mini-USB Festplatte, die ich nicht benötige. Aus Interesse habe ich das Gerät mal aufgemacht, um zu sehen, was darunter steckt. Ich habe noch nie eine 1″ Festplatte gesehen, echt sehr beeindruckend!

:)

Backupstrategie 2.0

Christian 14. Juli 2010

Heute habe ich mir nochmal ein paar Gedanken bezüglich Backups, etc. gemacht und habe das Ganze nochmal optimiert:

  • Wöchentliche Backups an einem festgelegten Tag (beispielsweise Freitag) auf zwei dedizierte Bänder zur Ausfallsicherheit
  • Monatliche Backups am ersten Tag des Monats auf zwei dedizierte Bänder
  • automatisierte Backups per Cronjob
  • …und natürlich Anschluss an eine USV! ;-)

Ein Skript, welches das Backup vornimmt und auch in Form von Logfiles dokumentiert existiert schon.

Sicherungsbänder

Sicherungsbänder

Rack (fast) fertig!

Christian 13. Juli 2010

Nachdem sich in den letzten Wochen ständig nochwas hier geändert hat, habe ich bis auf eine USV alles in meinem Rack nun sauber verbaut.

Eine USV kommt noch die nächsten Wochen.

Cobalt RaQ (1)

Christian 12. Juli 2010

Letzte Woche bin ich sehr günstig an einen Cobalt RaQ 1 Server gekommen. Ein RaQ ist ein kleiner aber feiner 1U Webserver, der speziell als Embedded Appliance konzipiert ist. So ist das Gerät mit einer MIPS RISC-CPU mit 150 Mhz und 64 MB EDO RAM ausgestattet – als einzige Ports zur Außenwelt dient ein 100 Mbit-LAN Port und eine serielle Schnittstelle. Bestückt waren die recht teuren Geräte zur Auslieferungsdekade (1999/2000) mit einem CentOS-Derivat, ich habe allerdings ein Debian Linux installiert.

Technische Daten:

  • 150 Mhz QED MIPS 5230 CPU (32bit CPU Bus)
  • Galileo 64011 Controller
  • 33 Mhz 32bit PCI-Bus
  • 20 GB IDE-Festplatte
st-raq:~# cat /proc/cpuinfo
system type             : Cobalt RaQ
processor               : 0
cpu model               : Nevada V1.0  FPU V1.0
BogoMIPS                : 148.99
wait instruction        : yes
microsecond timers      : yes
tlb_entries             : 48
extra interrupt vector  : yes
hardware watchpoint     : no
ASEs implemented        :
shadow register sets    : 1
core                    : 0
VCED exceptions         : not available
VCEI exceptions         : not available
st-raq:~# lspci
00:00.0 Host bridge: Marvell Technology Group Ltd. Device 4146 (rev 02)
00:07.0 Ethernet controller: Digital Equipment Corporation DECchip 21142/43 (rev 41)
00:09.0 ISA bridge: VIA Technologies, Inc. VT82C586/A/B PCI-to-ISA [Apollo VP] (rev 27)
00:09.1 IDE interface: VIA Technologies, Inc. VT82C586A/B/VT82C686/A/B/VT823x/A/C PIPC Bus Master IDE (rev 06)
00:09.2 USB Controller: VIA Technologies, Inc. VT82xxxxx UHCI USB 1.1 Controller (rev 02)

Anbei natürlich noch Bilder:

Ist er nicht süß? :D

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